Gute Bücher – meine Quellen

Wir sind Leseratten. Meine Kinder brauchen ständig Bücher-Nachschub. Und ich sorge gern dafür, dass sie auch gute Bücher in die Finger kriegen. Es ist wenig dagegen einzuwenden, wenn Kinder und Jugendliche meterweise „Schund“ lesen (ich selbst habe z.B. unendlich viele Bände von „Hanni und Nanni“ und „5 Freunde“ von Enid Blyton gelesen…), aber sie sollten mit der Zeit lernen, was gute und was schlechte Literatur ist. Sonst entgeht einem so viel Schönes. Ich muss also immer wieder gute Bücher finden.

Deshalb lese ich regelmäßig Rezensionen und relativ viel Geld für Bücher aus, weil ich einfach nicht widerstehen kann, und sie hier bei uns im Bücherregal haben möchte. Ich komme ehrlicherweise gar nicht immer damit nach, alle auf Probe zu lesen. Aber sehr viele lese ich tatsächlich, bevor die Kinder sind bekommen.


Hier schaue ich auf der Suche nach guten Büchern immer wieder rein:

Deutscher Jugendbuchpreis, Preisträger

Deutscher Jugendbuchpreis, Archiv (sortiert nach Jahren, leider etwas unpraktisch… über Auswahl „Nominierungen“ und das Jahr kann man jeweils die Kandidaten einsehen – es lohnt sich immer, nicht nur die Preisträger zu kennen!)

Children´s books Ireland – eine Fundgrube! Hier gibt es zwar nur Bücher auf Englisch, aber einige davon sind auch auf deutsch erhältlich. Außerdem können ältere Kinder sie auch auf Englisch lesen. Was diese Seite so unglaublich gut macht, sind die „reading guides“: Das sind ausführliche, kommentierte Kataloge von Büchern zu bestimmten Themen, z.B. „bedtime stories“, „bold girls“, „mind yourself“. Innerhalb der „reading guides“ sind die Empfehlungen nach Alter sortiert. Unter „Recommende Reads“ finden sich außerdem sog. „Leselisten“ und Material für LehrerInnen. Diese Seite ist so unglaublich gut – ich wünschte, wir hätten so eine in Deutschland! Leider ist die Seite der „Stiftung Lesen“ nicht im Ansatz so hilfreich und hochwertig wie diese hier.

Der Deutschlandlandfunk stellt in seiner Rubrik „Die besten 7 im…“ monatlich sieben neue Bücher für verschiedene Altergruppen vor. Man findet die Beiträge der drei Monate davor immer neben dem Beitrag des aktuellen Monats (hier würde ich mir stattdessen einen link wünschen, der zu allen Beiträgen eines Jahres führt…).

Wenn ich etwas für meine Jugendlichen suche, werde ich immer wieder in diesem Blog fündig: Jugendbuchtipps.

Auf Literadur gibt es ebenfalls tolle Tipps für Bücher – auch für Erwachsene. Sortiert sind die Tipps nach Altersgruppen, wobei „Klassiker“ immer eine extra Rubrik bilden.

Natürlich lese ich auch die Literaturbeilagen der großen Zeitungen wie der ZEIT, wenn ich dran denke, sie zu kaufen – bzw. wenn ich an sie rankomme, was vom Ausland aus nicht immer ganz einfach ist. In den allermeisten Fällen ist es deshalb tatsächlich das Internet, in dem ich fündig werde.


Für Lesemuffel: Comics und Graphic Novels

Wenn Kinder noch nicht so gern (selbst) lesen, kommt man übrigens nach meiner Erfahrung meist mit Comics weiter. Und wem das zu profan ist, der findet heute auch sehr viele gute „graphic novels“. Die gibt es für viele Altersstufen, häufig werden auch Klassiker als graphic novels neu adaptiert. So haben wir z.B. das „Tagebuch der Anne Frank“ als graphic novel, ebenso wie „1984“ und eine über Beethoven.

Die nächste Stufe sind dann Bücher wie die schon etwas angestaubte Reihe „Gregs Tagebuch“. Die Texte sind mit vielen comicartigen Zeichnungen aufgelockert. Es gibt mittlerweile viele Bücher, die dieses Konzept nachahmen. Gut gemacht finde ich z.B. „Miles and Niles“, das sich sehr gut für lesemuffelige Jungs um 10 Jahre herum eignet.

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