Schwankend ins Neue Jahr 2022

03.01.2022 – Das Neue Jahr ist da. Und was haben wir gelacht an Silvester: Nach dem dreigeteilten Menü (Pizza für die Jüngste; Käsefondue für den Jungen und asiatisches Fleisch/Gemüse-Fondue für Eltern und eine Teenagerin) war Zeit übrig bis Mitternacht. Also haben wir gespielt. Stadt, Land, Fluss – nur nicht mit Städten, Ländern und Flüssen, sondern eigenen Kategorien: Bücherfiguren, Hunderassen, Gerichte, schwedische Wörter, Wassertiere und Vornamen mussten wir finden.

Hunderasse mit O? Mit R ist es schon einfacher…

Hunderassen, die Kategorie, die die Jüngste vorgeschlagen hatte, stellte uns immer wieder vor größere Herausforderungen. Ich habe sogar mit Googeln keine Rasse mit „O“ gefunden… Umso kreativer war die Siebenjährige: Als „R“ an die Reihe kam, verkündete sie voller Stolz in dieser Kategorie: „Rollmops!“ – Lange nicht mehr so gelacht :-).

Mein Spielerinnen-Zettel.

Ansonsten fühle ich mich wie wahrscheinlich viele im Moment: Schwankend zwischen Hoffnung auf ein besseres Jahr und Befürchtungen wegen Omikron. Müde und lustlos, weil diese Sch***pandemie immer noch andauert. Und zwischendurch immer wieder trotzig und in „jetzt erst recht“-Laune, weil es ja auch sinnlos ist, sich nur immer weiter zu sorgen und zu verkriechen. Aber ich merke, dass es zunehmend schwieriger wird, mich selbst zum Durchhalten zu motivieren. Auch wenn ich weiß, dass uns kaum was anderes übrig bleibt – jedenfalls dann, wenn wir gesund bleiben wollen. Und das wollen wir.

In Schweden herrschen Ignoranz und Arroganz gegenüber weltweit anerkannten Fakten

Zwischendurch bin ich aber auch wütend: Die immer noch herrschende Ignoranz und Arroganz der schwedischen Behörden (und infolgedessen auch weiten Teilen der Bevölkerung) gegenüber den offensichtlichen und weltweit anerkannten Tatsachen (Übertragung von Covid19 über Aerosole) ist einfach nur noch ärgerlich. Auf der Seite der Gesundheitsbehörde steht tatsächlich bis heute, dass Covid19 KEINE über die Luft übertragene Krankheit sei („Även om covid-19 inte räknas till de så kallade luftburna smittorna, där partiklar hänger kvar i luften under lång tid och där smittan kan färdas långa sträckor, kan det i vissa situationer finnas risk för smittspridning trots att man håller avstånd. En sådan situation kan vara vistelse med andra personer i trånga utrymmen med bristande ventilation.“).

Resultat: rasant steigende Corona-Infektionszahlen

Die daraus resultierenden Verhaltensweisen (kaum Masken, einkaufen mit Kind, regelmäßige Reisen) und rasant steigenden Corona-Zahlen (in Stockholm waren wir bei einer Inzidenz von 427 in Kalenderwoche 51, in Deutschland lag sie da nur bei um 230 und führte schon zu schrillen Warnungen) stellen uns immer wieder vor Dilemmata: Impfungen für unter 12jährige sind in Schweden bisher nicht in Sicht (außer für besonders gefährdete Gruppen) – also fahren wir jetzt nach Deutschland, um unsere zwei jüngsten (7 bzw. 11 Jahre alt) impfen zu lassen. Diese Deutschland-Reise hätten wir gern vermieden. Nicht nur, weil sie teuer ist. Sondern natürlich auch, weil jede Reise ein Risiko birgt – ein Unfallrisiko, ein Infektionsrisiko… Aber in den Schulen hier wird nach wie vor so gut wie nichts gegen Infektionen und zum Schutz der Jüngsten getan: keine Masken, keine Abstände, keine Tests. Das einzige, was sie machen: Kinder über 12 Jahren impfen. Ansonsten: business as usual.

Meine Meinung: Schulen sollten offen bleiben – aber mit Sicherheitsvorkehrungen

Mittlerweile, in diesem Stadium der Pandemie und mit dem, was wir heute über das Virus wissen, bin ich der Meinung, dass Schulen unbedingt offen zu halten sind. Trotzdem bin ich gleichzeitig der Überzeugung, dass weder der schwedische noch der deutsche Weg wertschätzend und verantwortungsbewusst gegenüber den Kindern und Jugendlichen ist: In Deutschland gab es viel zu viele Schulschließungen, worunter die Schwächsten am meisten gelitten haben. Auch ist überhaupt nicht nachzuvollziehen, warum dort immer wieder in den entspannten Phasen scheinbar „nichts“ gegen die nächste Welle, den nächsten Winter, die nächste Schließung getan wird. Oder für die Aufstockung der digitalen Kapazitäten – sowohl was Geräte und Vernetzung als auch was Know-How angeht. Ganz zu schweigen vom Länder-Flickenteppich. Chancengleichheit?!

Wie wohl 2022 wird? – Die Schweden vertrauen darauf, dass das Eis schon halten wird. Genauso wie auf ihre Gesundheitsbehörde, die noch immer verbreitet, Covid19 gehöre nicht zu den „luftübertragenen“ Viren

Gleichzeitig haben die Schweden stoisch die Schulen offen gelassen – bis auf zwei mehrwöchige Phasen 2020 und Anfang 2021, in denen die SchülerInnen der 10. bis 12. Klassen Distanzunterricht hatten (dank guter Ausstattung mit digitaler Technik war das ein wesentlich kleineres Problem als in Deutschland) – und die Durchseuchung der Kinder in Kauf genommen. Und das am Anfang der Pandemie, als noch überhaupt nichts über das Virus bekannt war. Und das immer noch, obwohl man nun mehr weiß (z.B. dass Long Covid auch Kinder treffen kann; auch in Deutschland wird das oft noch unterschätzt) und die SchülerInnen und das Lehrpersonal besser schützen könnte. Und das auch vor dem Hintergrund, dass es mit Omikron häufig zu Reinfektionen kommt, und dass diese Variante in einigen Ländern zu höheren Hospitalisierungsraten bei Kindern zu führen scheint – auch wenn bisher unklar ist, was die Gründe dafür sind und wie schwer die Erkrankungen verlaufen.

Impfquote kaum besser als in Deutschland – schon gar nicht bei den Boostern

Die Impfung wird´s schon richten, ist die Devise hier. Aber die Impfraten hier sind kaum höher als in Deutschland: 81,7% der Bevölkerung über 12 Jahren sind in Schweden doppelt geimpft (einfach: 85,8%), 29,7% der über 18jährigen sind geboostert (Stand: 30.12.2021). In Deutschland sind es 71,2%, die zwei Dosen bekommen haben – aber das ist der Anteil an der Gesamtbevölkerung, nähme man nur die Menschen über 12 als Grundlage, dann läge der Wert also höher – und 38,9% sind geboostert (Stand: 3.1.2022).

Unser Fazit

Fazit für uns: Wir lassen unsere Jüngsten in Deutschland impfen und schicken sie, sobald die Impfung wirkt, hier wieder in die Schule. Gern würden wir sehen, dass sie dort auch eine Maske tragen. Aber da es kaum ein anderes Kind tut, wollen unsere es auch nicht. Da ist schwer gegen anzukommen.

Nun ist der Artikel ganz ungeplant zu einem weiteren Covid-Artikel geworden. Aber so ist das eben – manche Sachen müssen raus, gesagt werden, damit man sich dann wieder mit anderen beschäftigen kann. Und das mache ich jetzt.

Winter in Schweden

3.12. 2021 – Jetzt ist es Winter in Schweden. Seit zwei, drei Tagen liegt Schnee in und um Stockholm. Schon davor war es kalt: ca. -7 Grad Celcius Höchsttemperatur am Tag. Am letzten Novembertag ging die Sonne in Lappland zum letzten Mal in diesem Jahr auf. Erst am 12. Januar 2022 wird sie dort wieder zu sehen sein. Doch auch in Stockholm werden die hellen Stunden noch immer weniger (dafür gibt es z.T. spektakuläre Sonnenuntergänge zu sehen – hier in der Galerie sind ein paar!). Heute werden es etwa sechseinhalb sein: von 8:21 Uhr bis 14:52 Uhr. Es ist Winter in Schweden.

Wohl dem, der es warm hat und dessen Vermieter sich gut um das Haus kümmert. Das ist nicht ganz selbstverständlich hier. Die Häuser sind oft in relativ schlechtem Zustand und werden dennoch zu hohen Preisen immer wieder vermietet – der Markt gibt es her. Wir haben Glück gehabt, sowohl was die Lage als auch den Zustand angeht. Und trotzdem zieht es auch bei uns durch einige Fenster wie Hechtsuppe. Kein Wunder, wenn so ein Spalt offen steht… Wann hier jemals die nötigen Klimaschutzmaßnahmen ankommen sollen, ist mir völlig unklar.

Steigende Energiepreise auch in Schweden

Typisch schwedisches Holzfenster mit traditionellem Schließmechanismus – leider marode.

Ein Problem dabei ist: Den Vermietern kann es herzlich egal sein, ob die Energiepreise steigen. Denn natürlich müssen die Mieter die Stromkosten für die Heizung zahlen. Strom war in Schweden bisland immer ziemlich günstig – Atomenergie eben. Aber auch hier steigen die Preise. Der letzte Winter hat es deutlich gezeigt. Im kalten Januar 2021 haben wir mehr Strom verbraucht als in Berlin in einem ganzen Jahr im ganzen Haus (wo wir allerdings mit Gas heizen, hier mit elektrischer Wärmepumpe aus den 90er Jahren). Unsere Rechnung belief sich auf rund 600 Euro. Ein Wahnsinn aus deutscher Perspektive, wo wir im Schnitt ca. 120 Euro für Strom und 150 Euro für Gas im Monat zahlen. Dieses Haus müsste dringend besser isoliert werden. Die Fenster sind untragbar, das Alter der Heizanlage quasi dinosaurisch. Effizient ist sicher anders.

Immerhin scheint Schweden in anderen Bereichen des Klimaschutzes besser zu sein: Im Klimaschutz-Index 2021 belegt es dieses Jahr Platz 5. Damit büßt es zwar einen Platz ein im Vergleich zum Vorjahr ein, ist aber nach Dänemark und den drei unbesetzten ersten Plätzen immerhin quasi-Zweiter. (Und ganz wichtig für die Schweden: vor Norwegen auf Platz 6!). Deutschland belegt dagegen nur Platz 13, was allerdings eine enorme Verbesserung zum Vorjahr bedeutet: 2020 war Deutschland als eines der wichtigsten Industrieländer und der größten CO2-Verursacher auf einem peinlichen 19. Rang.

Unsichtbarer Klimaschutz

Was mich als Expat hier irritiert, ist, dass man tatsächlich wenig von diesem offenbar vorhandenen Umwelt/Klimabewusstsein mitbekommt. Außer der Tesla-Dichte (bei der man sich eher fragt, ob es da nicht mehr um Status als Klimaschutz geht) sieht man einfach nicht sehr viel davon. Für mich jedenfalls nicht. Das kann einerseits daran liegen, dass wir insgesamt relativ wenig authentische Schweden „mitbekommen“: Durch die Deutsche Schule der Kinder, die neue Sprache, die Pandemie und das generell eher reservierte schwedische Wesen ist es nicht so einfach, „reinzuschauen“ in diese Gesellschaft. Mein Schwedisch ist zwar seit den Sommerferien deutlich besser geworden, aber es reicht noch immer nicht, um wirklich alles zu verstehen – oder gar zu sagen. Wenn ich Nachrichten schaue oder lese, dann verstehe ich immer noch am besten „lätt svenska“, also leichtes Schwedisch. Ich verstehe zwar auch einiges, wenn ich bei SVT, dem schwedischen Fernsehen lese. Aber ich muss gestehen, dass ich es mir noch nicht zur Gewohnheit gemacht habe, schwedische Nachrichten zu konsumieren. Außer den Corona-Zahlen – die schaue ich mir regelmäßig an. Die steigen hier im Moment nämlich auch wieder, allerdings auf vergleichsweise noch niedrigem Niveau: 114 auf 100.000 Einwohner ist unsere derzeitige Inzidenz in Schweden, während Deutschland bei über 440 liegt. Letztes Jahr um diese Zeit war es andersherum.

Winter in Schweden ist wie Winter in Deutschland früher war

Aber nun bin ich weit abgeschweift, dabei wollte ich doch eigentlich noch was zum Winter in Schweden schreiben. Denn natürlich ist es auch – vielleicht gerade für meine Generation – richtig schön, hier mal wieder einen „echten Winter“ zu erleben: einen Winter, wie er früher in Deutschland auch einmal war. Das kennen meine Kinder kaum noch. Vor allem die beiden jüngsten (11 bzw. 7 Jahre alt) sind in ihrem Leben bisher nur selten Schlitten gefahren, weil es in Berlin einfach nicht mehr so oft kalt wird. Womit wir natürlich wieder beim Thema Klimawandel und – schutz sind…

Hier jedenfalls genießen wir die Kälte und den Schnee durchaus auch. Nicht nur macht der Schnee alles heller und hübscher. Meine 7jährige hat gestern zwei Stunden im Hort an einem Igloo gebaut. Letzten Sonntag waren wir auf einer der überall öffentlich und kostenlos zugänglichen Schlittschuhbahnen eislaufen. Und heute nachmittag werde ich sicher mit der Jüngsten Schlitten fahren gehen „müssen“. Winter in Schweden sind also bei weitem nicht nur schlechte Fenster, kaum geräumte Straßen und hohe Stromrechnungen. Sondern es gibt – zumindest im letzten und in diesem Winter – auch die Winterfreuden, die wir in Deutschland mittlerweile nur noch selten erleben können. Und manche neue noch dazu. Den Weihnachtsbasar der Deutschen Schule z.B. oder unsere neue Mitbewohnerin: Bei uns ist nämlich eine Elfin eingezogen… die hat sich in einer Wand eine kleine Wohnung gebaut und schickt sich mit der Zweitklässlerin nun kleine Botschaften hin und her.

Psychologische Hilfe für deutsche Expats

Wer plant, längere Zeit im Ausland zu leben, beschäftigt sich meist mit der Frage nach der medizinischen Versorgung im Zielland: Was, wenn ein Kind oder man selbst krank wird oder einen Unfall hat? Ist ein Krankenhaus in der Nähe, sind die ÄrztInnen im Zielland gut ausgebildet, bekommt man schnell Hilfe? Manches Land scheidet dann schon als Ziel aus. Doch nur wenige denken an die Möglichkeit, dass sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch erkanken könnten. Psychologische Hilfe für deutsche Expats ist nicht leicht zu bekommen. Insbesondere wenn eine Therapie auf deutsch notwendig ist, stößt man schnell an Grenzen.

Risiko psychischer Erkrankungen für Expats wohl höher als für Inländer

Dabei tragen Expats natürlich das gleiche Risiko, psychisch zu erkranken, wie Inländer – wahrscheinlich ist es in vielen Fällen sogar höher: Denn das soziale Netzwerk, das man in seiner Heimat hat und das viele Ressourcen bereit hält, fehlt im Ausland. Stattdessen muss man mit der neuen Kultur zu leben lernen, also eine Anpassungsleistung erbringen. Die berufliche Belastung kann im Ausland höher sein – oder als begleitende/r PartnerIn ganz wegfallen, was ebenso zu Problemen führen kann. Auch die Sicherheitslage im Zielland kann zu einer höheren psychischen Belastung führen als es im Heimatland der Fall wäre.

Therapie-Möglichkeiten in der Muttersprache sind im Ausland schwer zu finden

Was tun, wenn dann psychologische Hilfe erforderlich ist? Bei einem Beinbruch ist es ziemlich egal, ob der behandelnde Arzt deutsch spricht oder nicht. Wenn jedoch die Seele leidet, kann es sehr wichtig sein, Unterstützung in der Muttersprache zu bekommen. Das gilt umso mehr, wenn es sich bei den PatientInnen um Kinder handelt, die die Landessprache noch nicht beherrschen und auch noch nicht sehr gut Englisch sprechen. Doch selbst bei älteren Jugendlichen und Erwachsenen ist eine Therapie in einer Fremdsprache häufig eine Hürde zu viel: Wenn sich jemand dazu durchringt, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist das oft das Ergebnis eines langen Prozesses. Wenn derjenige dann in einer fremden Sprache über seine innersten Probleme sprechen soll, ist das für manche keine Option. Aber deutsch-sprachige Psychotherapeuten sind im Ausland natürlich rar gesät.

Ausweg online-Therapie?

Also einfach online einen Therapeuten in Deutschland suchen? – Das klingt so leicht und unkompliziert heutzutage. Doch leider ist es das nicht. Es gibt zwar mittlerweile die Möglichkeit, dass Psychotherapien per Videokonferenz in bzw. von Deutschland aus durchgeführt werden. Allerdings gibt es einige Einschränkungen. Und sehr viele Psychotherapeuten in Deutschland scheinen sich nicht sehr gut mit den Regelungen auszukennen. Gut, sie sind auch noch nicht sehr alt und durch die Covid19-Pandemie zurzeit auch noch modifiziert… Aber in anderen Ländern ist man da – mal wieder – deutlich weiter…

Hilfe auf Distanz ist möglich – wenn auch in Deutschland noch nicht sehr verbreitet

Es ist aber nicht aussichtlichslos, psychologische Hilfe auf Distanz zu finden. Neben der Möglichkeit, TherapeutInnen direkt anzuschreiben oder anzurufen, gibt es sogar einige wenige Anbieter, die sich auf die Betreuung von Expats spezialisiert haben (s. unten). Allerdings wird häufig nicht die klassische „Psychotherapie“ angeboten, sondern nur „psychologische Beratung“ oder „coaching“. Dies dürfte mit Haftungsrisiken zusammenhängen, die durch die zurzeit geltende Rechtslage in Deutschland nicht ganz ausgeschlossen sein dürften, wenn die PatentInnen dauerhaft im Ausland leben.


Zurzeit gelten folgende Regelungen zur Psychotherapie über Videokonferenzen in Deutschland*:

Therapien via Videokonferenzen sind gemäß „Psychotherapie-Vereinbarung“ (Anlage 1 zum Bundesmantelvertrag-Ärzte, Anwendung von Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgungvom 2. Februar 2017) erlaubt, allerdings mit ein paar Einschränkungen. Ausnahmsweise sind manche dieser Einschränkungen bis zum 31.12.2021 aufgrund der Corona-Pandemie außer Kraft gesetzt.

Grundsätzlich gilt: Für psychotherapeutische Behandlungen ist der unmittelbare persönliche Kontakt erforderlich (§ 1 Abs. 4 Psychotherapie-Vereinbarung). Auch in „normalen Zeiten“ darf jedoch gem.
§ 17 derselben Vereinbarung per Videokonferenz behandelt werden. Allerdings nicht bei Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung: die müssen im unmittelbaren persönlichen Kontakt gemacht werden. Außerdem sind Sorgfaltspflichten – insbesondere der Berufsordnungen, die sich je nach Bundesland und Ausbildung des Therapeuten unterscheiden – zu beachten und natürlich die Umstände des Einzelfalles.

Bestimmte Behandlungen dürfen in normalen Zeiten ausschließlich im persönlichen Kontakt stattfinden:

  • die psychotherapeutische Sprechstunde nach § 11 der Psychotherapie-Vereinbarung
  • probatorische Sitzungen nach § 12 der Psychotherapie-Vereinbarung und
  • Hypnose.

In den Absätzen 4 bis 8 des § 17 werden noch einige weitere Voraussetzungen für die Durchführung von Therapien über Videokonferenzen genannt, die vor allem Aufklärungspflichten und technisch/räumliche Bedingungen umfassen, u.a. gilt eine weitere Anlage des Bundesmantelvertrags Ärzte für die technische Sicherheit der Videokonferenzen (Anlage 31b zum Bundesmantelvertrag-Ärzte: „Vereinbarung über die Anforderungen an die technischen Verfahren zur Videosprechstunde gemäß § 365 Absatz 1 SGB V vom 21. Oktober 2016 in der Fassung vom 25. Februar 2021„).

Seit dem 23. März 2020 modifizieren die „Sonderregelungen zur Anwendung von Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung aufgrund von SARS-CoV-2 vom 23. März 2020“ die Psychotherapie-Vereinbarung. Die Modifikationen gelten zurzeit bis 31. Dezember 2021. (Es wird aber wohl bereits eine Verlängerung debattiert (bis Juni 2022), wenn ich den Hinweis in der rechten Spalte hier richtig verstehe: https://www.kbv.de/html/videosprechstunde.php) :

Gem § 1 Abs. 1 dieser Regelungen sind nun auch Eingangsdiagnostik, Indikationsstellung und Aufklärung ohne unmittelbaren persönlichen Kontakt möglich „für besondere Ausnahmefällen und unter besonderer Beachtung der berufsrechtlichen Sorgfaltspflichten“. Gem. § 1 Abs. 3 derselben Regelung ist der unmittelbare persönliche Kontakt dagegen ausnahmsweise NICHT erforderlich für probatorische Sitzungen (anders als für normale Zeiten in § 17 Abs. 3 Nr. 2 Therapie-Vereinbarung geregelt). Diese können zurzeit also auch per Videokonferenz erfolgen.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung weist noch auf Folgendes hin:
„MENGENBEGRENZUNG VORÜBERGEHEND AUFGEHOBEN: Angesichts der weiteren Ausbreitung des Coronavirus gelten seit dem zweiten Quartal 2020 keine Begrenzungsregelungen bei der Videosprechstunde. Normalerweise dürfen Ärzte und Psychotherapeuten pro Quartal maximal jeden fünften Patienten ausschließlich per Video behandeln. Auch dürfen nur 20 Prozent der Leistungen per Videosprechstunde durchgeführt werden“.


Anbieter für psychologische online-Unterstützung:

Interessantes Interview mit dem Gründer von PsychologenOnline.

Zeit-Artikel über das Thema online-Therapie, allerdings schon etwas älter.

Dissertation zu psychischen Belastungen im Auslandseinsatz (pdf-Download)


*Ich übernehme keinerlei Haftung für diese Zusammenstellung an Regelungen. Es ist möglich, dass entscheidende Vorschriften fehlen/übersehen oder mittlereweile wieder geändert wurden. Jede/r, der/die eine online-Therapie sucht, muss sich selbst bei seiner Krankenkasse und dem gewünschten Therapeuten über die gesetzlichen Grundlagen erkundigen und gemeinsam mit diesen entscheiden, ob auf diesen Grundlagen und im jeweiligen Einzelfall eine online-Therapie möglich ist oder nicht.

Zwei Tipps: Naturhistoriska Museet und Scenkonstmuseet

Unter dem Menüpunkt „Schweden“ auf dieser Seite finden sich zwei neue Berichte über Museen, die ich kürzlich mit meinen Kindern besucht habe: das Naturhistoriska Riksmuseet und das Scenkonstmuseet. Für Regentage sind beide perfekte Anlaufpunkte. Das Naturhistoriska Riksmuseet ist auf dem Universitätsgelände etwas abseits der üblichen Pfade. Das Scentkonstmuseet dagegen liegt „mittendrin“ in der Nähe vieler anderer Sehenswürdigkeiten.

Für alle etwas dabei

Beide Museen sind für Familien mit Kindern bestens geeignet. Das Naturhistoriska Riksmuseet ist wahrscheinlich für jüngere Kinder (bis 10 Jahre) am interessantesten, bietet aber z.B. auch ein Escape-Room-Spiel (buchbar) für ab 16jährige. Das Scenkonstmuseet hingegen ist tatsächlich für alle Altersgruppen etwas.

Endlich Ferien!

Ferien. 10 Wochen Schule liegen seit den Sommerferien hinter uns, eine Woche Urlaub vor uns. Wasfür ein Auf und Ab das war. Wenn es nur dem zweitältesten Kind wieder gut gehen würde… Dann wäre ich unterm Strich gar nicht unglücklich mit der derzeitigen Lage.

Cooles Praktikum bei den „Space and Plasma“-PhysikerInnen

Die 14jährige leidet immer noch unter großer Müdigkeit und täglichen Kopfschmerzen. Immerhin sind die Schmerzen auf einem niedrigeren Niveau als noch vor vier Wochen. Und immerhin hat sie diese Woche täglich etwas Zeit außerhalb des Hauses verbracht: bei einem Praktikum – eingedampft auf zwei Stunden pro Tag. Aber mal ehrlich: Das war wahrscheinlich sowohl für sie als auch die Betreuer weit besser, als wenn sie da sechs oder acht Stunden rumgesessen hätte. So hat sie jeden Tag für sie hochinteressante Dinge erfahren, konnte intensiv mit Leuten sprechen und Fragen stellen und hatte keine stupiden Aufgaben abzuarbeiten, die sonst niemand übernehmen möchte (was ja durchaus häufig vorkommt bei Praktika… ich erinnere mich mit Grausen an den Anwalt, der mich in einem meiner Pflichtpraktika fürs Studium meterweise Ergänzungslieferungen für Gesetzestexte hat einsortieren lassen…).

Das Praktikum war (wie berichtet) an der Königlich Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm, „Division Space and Plasma Physics“. Ihr Betreuer beschäftigt sich mit den Jupiter-Monden. Erfahren hat sie auch viel über die Nordlichter, die ebenfalls dort erforscht werden. Und sie durfte gemeinsam mit StudentInnen an einem Gerät mitbauen, das Magnetfeld-Messungen im Umfeld der Nordlichter machen wird. Sie war müde danach, aber auch hellauf begeistert.

Unser Fast-11-Jähriger scheint sich nach extrem schwierigen ersten Wochen in diesem Schuljahr nun ganz gut gefangen zu haben. Er hat immer mehr Tage, an denen er nach Hause kommt und meint, er habe einen „total guten Tag“ gehabt. Zwar braucht er immer noch recht viel Begleitung beim Lernen auf Klassenarbeiten. Und seine schriftlichen Noten schwanken wild hin und her… von 2 bis 5 ist alles dabei. Mündlich hält er sich fein zurück. Aber seit mehreren Wochen schon hat er kaum noch Kopfschmerzen und wird in der Klasse offenbar auch nicht mehr geärgert. Hoffentlich bleibt es so *klopfaufholz*! Wenn es dann noch irgendwo einen Freund gäbe, der ihn findet… das wäre so schön.

Wir bleiben in den Herbstferien hier – eine Woche ausschlafen, spazieren gehen, ausruhen… Das ist der Plan. Foto: privat.

Freunde sind echt ungerecht verteilt bei uns

Unsere Älteste hat sich zum Anfang der Ferien eine Freundin eingeladen. Sie und ihre jüngste Schwester sammeln ja FreundInnen… Es ist wirklich verrückt, wie unterschiedlich das in dieser Familie verteilt ist. Und auch ungerecht. Aber was soll man machen? Die beiden mittleren haben einfach niemanden – so weiß unser Junge tatsächlich nicht, wen er überhaupt zum Geburtstag einladen soll in drei Wochen. Dabei würde er so gern schön feiern. Und die zwei Schwestern drumrum, die werden eingeladen, sind gefragt, werden als Klassensprecherinnen gewählt. Gerade die Jüngste hat quasi an jedem Finger eine Freundin…

Nur die Schule läuft bei der Ältesten, wie berichtet, nicht so richtig rund. Sie passt einfach nicht auf ein mehr als „klassisches“ Gymnasium. Und vermutlich will sie immer noch mit der Schule aufhören (ich habe sie in den letzten Tagen nicht gefragt), aber vielleicht nicht mehr ganz so dringend wie noch vor zwei Wochen. Wir sprechen in den nächsten Tagen mit ihrem alten Schulleiter, ob/wie sich eine Rückkehr an die alte Schule gestalten ließe. Aber natürlich wäre es uns am liebsten, wenn es nicht so weit käme. Wenigstens die 11. hier fertig machen – das wäre gut. Ergebnis fast egal – einfach nur durch. Dann ggf. ein Jahr Pause von der Schule und danach das Abi in Berlin machen – die Punkte von hier könnte sie evtl. sogar mitnehmen. Und wer weiß? Vielleicht schreckt sie das Abi hier gar nicht mehr so, wenn sie die 11. meistert? Ein Viertel ist jetzt schon rum…

Jetzt also erstmal Ferien. Wir fahren nicht weg, weil die Älteste in der kommenden Woche Geburtstag hat und dafür auf jeden Fall zuhause sein wollte. Aber ich darf mit jedem Familienmitglied einzeln Ausflüge machen – mein diesjähriges Geburtstagsgeschenk. Darauf freue ich mich!

Alltag wäre echt schön zur Abwechslung… Foto: privat.

Und nach den Ferien hoffe ich darauf, dass endlich Alltag bei uns Einzug hält: keine großen Ausschläge nach unten oder oben, keine Aufreger, keine Aufstände, keine Dauerkrankheiten mehr. Einfach eine gewisse Routine, Gelassenheit und Ruhe. Das wär´s.

Licht und Schatten

Das Leben geht weiter – mal auf, mal ab. Licht und Schatten liegen dicht bei einander. Die Kinder fühlen sich im Moment alle unterschiedlich.

Die Situation im Moment:

Kind Nr. 2 ist immer noch müde und hat Kopfschmerzen. Sie ist seit mittlerweile vier (?) Wochen zuhause, ich verliere den Überblick. Ab morgen soll sie wenigstens für zwei Stunden täglich ihr verpflichtendes Praktikum machen, auf das sie sich eigentlich sehr gefreut hatte. Es ist bei einem Physiker an der Königlich Technischen Hochschule (KTH). Ziemlich cool. Er arbeitet mit dem Hubble-Teleskop. Mal sehen, wie müde sie danach sein wird, oder ob sie so fasziniert ist, dass ihr das neue Energie gibt…

Kind 4 sammelt Freundinnen und hat viel vor

Eine Übernachtung mit den PfadfinderInnen war nur eins der Highlights für Kind Nr. 4 an diesem Wochenende.

Kind Nr. 4 ist wie immer dabei, weitere Freundinnen zu sammeln: Vorgestern war sie auf einer Halloween-Geburtstagsparty mit lauter zwei Jahre älteren Mädchen und direkt danach bei einer Übernachtung der Pfadfinder; heute ist sie schon wieder zum Spielen eingeladen worden.

Kind Nr. 3 geht es besser

Kind Nr. 3 hat seit gut drei Wochen kaum noch Kopfschmerzen gehabt und wurde in der Schule auch nicht mehr geärgert. Er hat zwar in Sport als Quartalsnote eine Vier bekommen, weil er nur zwei Mal mitgemacht hatte (durch verstauchten Knöchel Ende der Sommerferien), aber seine Lehrerin hat ihn wohl überschwänglich für sein Naturtalent beim Kugelstoßen gelobt – deshalb ist er überhaupt nicht geknickt, sondern völlig mit sich und der Welt im Einklang. Auch hat er sich getraut, ein anderes Kind mal wieder zu fragen, ob es zu Besuch kommen möchte -und es hat nicht abgelehnt, sondern nur gesagt, dass es seine Eltern fragen müsse. Ob es klappt, weiß ich noch nicht, aber es ist schön, dass er sich den Ruck gegeben und diese Initiative ergriffen hat und auch nicht gleich abgewiesen wurde.

Kind 1 hadert mit dem gymnasialen Schulsystem

Und Kind Nr. 1? Kind Nr. 1 ist total gestresst von der Schule: Sie findet das gymnasiale „System“ total anstrengend und ihren Bedürfnissen und ihrem Charakter zuwiderlaufend: die ständigen Leistungskontrollen, die schon alle fürs Abi zählen; die Überwachung während der Stunden (z.B. wenn Lehrer von hinten über die Schulter schauen); der Druck, sich in jeder Stunde melden zu sollen vor allen anderen und mit einer möglicherweise nicht ganz perfekten Antwort… das entspricht so gar nicht ihr. Wenn nur vier, fünf Leute in der Klasse wären, die sie alle mag, und die sie mögen, dann ginge es. Aber nun sind es leider ungefähr 14… In Mathe läuft es auch notentechnisch nicht gut. Ansonsten aber eigentlich schon. Es ist eben nicht mehr so wie auf ihrer alten Schule, wo sie mit denkbar wenig Aufwand gut sein konnte. Sie muss sich hier anstrengen, hat Konkurrenz und Leistungsdruck. Das ist sie nicht gewöhnt – und damit umzugehen, fällt ihr sehr schwer. Auch gibt es kaum Spielraum für Individualität: alle lesen die gleiche Lektüre, alle müssen die gleichen Aufgaben zur gleichen Zeit erledigen, alle werden an den gleichen Maßstäben gemessen – obwohl sie alle natürlich nicht gleich sind. D.h. dass die Extrovertierten, die immer reden und ihr Herz auf der Zunge tragen, immer im (Noten-)Vorteil sind. Das nervt sie, weil sie so nicht ist und sein kann.

Sie will die Schule abbrechen und erst in Deutschland fertig machen

Es fällt ihr tatsächlich enorm schwer, in einem Umfeld etwas zu sagen, in dem sie sich nicht absolut sicher fühlt. Auch kam dieses Kind noch nie gut mit Druck von außen klar – sie macht sich selbst genug Stress. Zum Beispiel möchte sie ein Abi, das mindestens so gut ist wie das ihrer Mutter – obwohl sie Kunst studieren will, wofür man nicht mal ein Abi braucht! Ich habe versucht, ihr klar zu machen, dass ich nicht der Maßstab bin – mit meinem NRW-Abi schon gar nicht… an einer Auslandsschule oder in Baden-Württemberg hätte ich ganz sicher keine 1 vor dem Komma gehabt. Bisher hat es – fürchte ich – jedoch nichts gefruchtet. Im Moment ist sie auf dem Standpunkt: Sie will die Schule hier abbrechen, und wenn wir in zwei Jahren zurück sind, dann macht sie die letzten beiden Schuljahre in Berlin an ihrer alten Schule… Wir sind im Gespräch mit ihrem alten Schulleiter und ihr. Ganz so einfach wie sie sich das vorstellt, wird es wohl nicht, auch nicht in Berlin. „Augen zu und durch“, wäre ja mein Motto. Aber so weit ist sie noch nicht. Und ich weiß auch nicht, ob sie es werden wird. Für sie ist der Dauerdruck tatsächlich schlimm und die Vorstellung, ihre alten FreundInnen um sich zu haben, einige LehrerInnen schon lange zu kennen und einfach den „Vibe“ – wie sie es nennt – der alten Schule um sich zu haben, wäre für sie sehr entlastend.

Geduld und Fingerspitzengefühl sind gefragt

Wir müssen als Eltern jetzt Geduld haben, versuchen, zu verstehen und gleichzeitig mit Fingerspitzengefühl ausloten, was man dem Kind zumuten kann und muss, und wo es für sie tatsächlich unerträglich wird. Sie hat in ihrer Klasse hier immerhin ein paar nette Mädchen und Jungs, mit denen sie sich gut versteht. Und das Problem mit dem (Leistungs-)Druck und der Beurteilung von mündlicher Mitarbeit – das ist nicht neu. Bisher haben wir noch keine Lösung dafür gefunden. Wir setzen auf Zeit und hoffen, dass sie sich allmählich Strategien aneignen wird, das auszuhalten. Denn dass sich das System in Deutschland oder an deutschen Auslandsschulen schnell genug ändert, glauben wir nicht. Auch wenn wir hier in einem Land sind, in dem mich Lehrer an den hiesigen Schulen schon völlig entgeistert angeschaut haben, als ich gefragt habe, wie wichtig denn mündliche Mitarbeit sei. Eine sagte zu mir: Das könne man doch nicht bewerten, das sei ja, als ob man den Charakter bewerte – es gebe doch solche und solche Menschen… Tja, wenn das mal bei uns in Deutschland auch ankäme…

Wir werden sehen, wie es weitergeht.

Neue Kontakte für mich – ob bleibende dabei sein werden? Müssen sie das überhaupt?

Sind wir auf dem aufsteigenden Ast? Es gibt Licht und Schatten… Foto: privat.

Ich selbst habe in den letzten zwei Wochen so viele unterschiedliche Leute getroffen und kennengelernt wie in den 14 Monaten vorher nicht. Das ist schön und gleichzeitig denke ich immer schon mit: Wenn wir nur noch weitere zwei Jahre hier bleiben – bleibt dann überhaupt genug Zeit, um Leute wirklich gut kennenzulernen? Wollen die das überhaupt? Es gäbe schon die ein oder andere, mit der ich gern wieder einen Kaffee trinken und reden würde. Ich war schon immer eher jemand für wenige, intensive Freundschaften als für unverbindliche, viele, größere Freundeskreise. Aber es kostet Zeit, Leute gut kennenzulernen – und wenn ich von etwas wenig habe, dann ist es Zeit. Und wenn die anderen Leute dann auch noch berufstätig sind – anders als ich im Moment -, dann ist die Schnittmenge der Zeit, die für gemeinsame Treffen oÄm übrig bleibt, sehr klein. Aber wahrscheinlich muss ich auch das einfach auf mich zukommen lassen – eine Vorgehensweise, die mir als „Planerin“ so gar nicht liegt…! Aber wer weiß, wozu es gut ist. Vielleicht lehrt mich das auch in anderen Belangen mehr Gelassenheit.